O2 Homespot – Preise, Netz, LTE und Erfahrungen

O2 Homespot – Preise, Netz, LTE und Erfahrungen – Nach den bereits der Congstar Homespot und der Vodafone GigaCube (anderer Name aber auch ein Homespot) auf dem Markt sind, hat auch O2 ein entsprechendes Angebot gestartet und bietet unter der Bezeichnung O2 Homespot ebenfalls einen mobilen WLAN Router für zu Hause an. Wie auch die anderen Homespot kann man damit sehr unabhängig von einem DSL- oder Kabelanschluss ein heimisches WLAN aufbauen, dass die Verbindung zum Internet über das Handy-Netz von O2 herstellt. Der O2 Homespot kann damit überall eingesetzt werden, wo es auch ein gut ausgebautes O2 Netz gibt. Je besser der Ausbau dieses Netzes um so besser kann man auch mit dem Homespot surfen. Eine wirklich mobile Nutzung ist aber leider nicht möglich, denn der Cube hat keinen Akku und ist dazu auf eine Adresse registriert.

Der Tarif und die Preise für den O2 Homespot

Im Vergleich zu den anderen O2 Datenflatrates und auch zu den O2 Surfstick bietet der Homespot vor allem deutlich mehr Datenvolumen. Das Unternehmen bietet den Homespot sogar mit unbegrenztem Datenvolumen an und das ist wesentlich mehr als man in den anderen Tarifen von O2 bekommt. Allerdings steht nicht der volle LTE Speed des O2 Netzes zur Verfügung. Maximal sind 225MBit/s (LTE max) möglich, allerdings werden diese hohe Geschwindigkeiten auch eher selten erreicht.

Derzeit gibt es den Homespot mit drei Tarifen:

  • O2 my Home S mit 100GB Datenvolumen und einer Vertragslaufzeit (24 Monate) für 14.99 Euro monatlich und 145 Euro für den Router – die Abrechnung erfolgt auf Prepaid Basis. Online findet man diesen Tarif daher mittlerweile eher selten..
  • O2 my Home M mit unbegrenztem Datenvolumen und einer Vertragslaufzeit (24 Monate) für 19.99 Euro monatlich und 25 Euro für den Router
  • O2 my Home L mit unbegrenztem Datenvolumen und einer Vertragslaufzeit (24 Monate) für 24.99 Euro monatlich und 25 Euro für den Router

Dazu bietet der Homespot von O2 mittlerweile auch eine Rufnummer an. Man kann damit also sowohl anrufen als auch angerufen werden. Das gibt es so im Homespot Vergleich nur direkt bei o2, die anderen Anbieter haben diese Funktion bisher noch nicht.

HINWEIS: Der O2 Homespot hat auch noch andere Vorteile: Man kann den Cube in allen Tarifen auch als Homespot ohne Vertrag buchen. Auf diese Weise bleibt man sehr flexibel und kann denn Tarif und den Router auch wieder wechseln, wenn man ihn doch nicht braucht. Dazu bietet o2 die normalen Tarife alle ohne Datenlimit an – der O2 Homespot ist daher immer auch mit unbegrenztem Datenvolumen ausgerüstet.

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei O2*.

Mit den neuen O2 Homespot Tarife hat das Unternehmen aber auch noch einen Nachteil mit eingebaut: die neuen Tarife sind auf maximal zwei Standorte begrenzt, die man vorher anmelden muss. Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

Der O2 HomeSpot ist nutzbar nur an der angegebenen Wohnadresse sowie einer weiteren Adresse innerhalb Deutschlands mit geprüfter LTE-Verfügbarkeit.

Wirklich mobil ist der WLAN Cube von O2 damit also leider nicht mehr und hat den selben Nachteil, den man auch bei Congstar Homespot findet. Die Nutzung wird dabei über die Funkzelle eingeschränkt. Der wird dabei auf die jeweilige Funkzelle(n) angemeldet, die zur Adresse gehören und kann dann auch nur in diesen Funkzellen genutzt werden. In anderen Funkzellen funktioniert der O2 Cube daher dann nicht. Es gibt aber auch genug Homespot und WLAN Router ohne solche Einschränkungen auf dem Markt.

Ist man bereits Kunde bei O2, zahlt man jeweils 5 Euro im Monat weniger. Der Homespot ist also vor allem dann interessant, wenn man bereits andere O2 Produkte nutzt. Ansonsten ist die Version ohne Laufzeit vor allem dann geeignet, wenn man den Homespot nur testen möchte und sich beispielsweise nicht sicher ist, wie gut das O2 Netz vor Ort ist. Dann ist die geringe Laufzeit ein Vorteil, denn man kann auch jeweils wieder wechseln, falls man mit dem Netz nutzt so zufrieden ist.

In beiden Varianten kommen jeweils noch 29.99 Euro einmalige Anschlussgebühr dazu. Im Kleingedruckten schreibt O2 zu den weiteren Bedingungen für die Tarife:

Für Neukunden (ohne O2 Internet- und Festnetz-Anschluss in den letzten 12 Monaten), die O2 my Home L bestellen, gilt Folgendes: mtl. Grundgebühr 34,99 €, bei Abschluss v. 24 Monaten Mindestlaufzeit in den ersten 12 Monaten 24,99 €. Einmaliger Anschlusspreis 0,- €; enthalten sind Gespräche ins dt. Festnetz (außer Sonderrufnummern, Konferenzverbindungen und Rufumleitungen) sowie Surfen im Internet (Normale Down- und Upload-Geschwindigkeit 83/33 MBit/s; die Erreichung der max. Surfgeschwindigkeit ist im Übrigen abhängig von Faktoren wie der Länge der individuellen Teilnehmeranschlussleitung, Hausverkabelung oder Belastung des aktuell adressierten Servers bzw. des Internets insgesamt. Sie kann daher von der im Mittel erzielbaren Übertragungsgeschwindigkeit abweichen. Welche Geschwindigkeit an deinem Standort erreichbar ist erfährst du hier.) Ein für den Anschluss erforderlicher Router wird auf Wunsch für die Vertragsdauer zur Verfügung gestellt (Versandkosten 9,99 €): z. Bsp. O2 HomeSpot 5,99 € mtl. Gebühr; Bereitstellungpreis Router bei Verträgen mit Mindestlaufzeit 0,- €, bei Verträgen ohne Mindestlaufzeit 49,99 €; Rückgabe bei Vertragsende. Alle genannten Hardware-Nachlässe ergeben sich rechnerisch jeweils durch entsprechende Gutschrift auf dem Kundenkonto. Verträge ohne Mindestlaufzeit können jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. O2 ist in vielen Anschlussgebieten verfügbar.

Im letzten Satz erkennt man auch bereits gut die Unterschiede zwischen dem Homespot und einem normalen DSL- bzw. Festnetz-Anschluss. Mit dem Homespot kann man wirklich nur surfen, weitere Dienste wie Telefonie oder Fax sind damit nicht möglich. Daher sollte man für die Wohnung an sich trotzdem in erster Linie auf einen O2 Festnetzanschluss setzen (oder auf einen anderen Internet-Anbieter) und den Homespot nur dann einsetzen, wenn es wirklich keine kabelgestützte Möglichkeit für einen Internet-Anschluss gibt. Das könnte beispielsweise in der Gartenlaube oder auch in einem Wohnmobil sein.

HINWEIS: der O2 Homespot unterstützt mittlerweile sowohl bei der Hardware als auch beim Tarif 5G. Man kann mit dem Cube also das 5G Netz von O2 mit nutzen und dies kostenfrei. Am Preis für das mobile Internet ändert sich nichts, egal ob man 4G oder 5G nutzt. Den 5G Vorteil gibt es aber natürlich auch nur dort, wo O2 bereits das eigenen 5G Netz ausgebaut hat. Mehr dazu: Mobiles Internet mit 5G

Die Erfahrungen mit dem O2 Homespot

Da die Homespot-Angebote von O2 noch nicht sehr lange auf dem Markt sind, gibt es natürlich bisher kaum Kunden-Meinungen und Erfahrungen zu den Angeboten. Das dürfte sich aber in den nächsten Monaten sicher ändern und die ersten Bewertungen sind auch bereits da. Bei homespots.de schreibt man zu den Erfahrungen:

Erfreulich war die große Reichweite des Spots. Auch außerhalb des Gebäudes und durch mehrere Wände hindurch gab es keine Probleme mit der Verbindung. Im Gegenteil war uns die Reichweite schon wieder fast zu groß, denn immerhin können so möglicherweise auch Angreifer weiter entfernt auf das WLAN Netzwerk zugreifen. Insgesamt machte der Homespot von O2 aber genau das, was wir von ihm erwartet haben: es gab WLAN Internet auch ohne DSL Anschluss und auch in Bereichen, in denen kein Kabel vorhanden war.

Generell zu den Erfahrungen mit dem O2 Netz schreibt ein Verbraucher im Gute FRAGE Forum:

Ich nutze zwar keinen Homespot Tarif, aber auch mobiles Internet von O2 über SIM Karte im Handy mit dem O2 free unlimited Max Tarif. Das klappt ganz gut, obwohl ich auch auf dem Land wohne. Wenn bei der Karte 3 Balken angezeigt werden, dann kannst du meistens einen abziehen, also durchschnittlicher bis mäßiger Empfang. Ich habe meistens so 3, eher 4 Balken (auf der Karte werden 5 angezeigt), wobei das 4G Netz immer starken Schwankungen unterliegt. Filme streamen klappt bei mir gut, spielen tue ich nicht, daher habe ich keinen Vergleich. Was die Homespot Tarife kosten findest du hier https://www.o2online.de/internet-festnetz/homespot-tarife/ Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Router monatlich auch was kostet, sofern man keinen eigenen nutzt. Du kannst bei O2 einen Tarif für 14 Tage unverbindlich testen und innerhalb dieser Zeit fristlos kündigen, ohne Angabe von Gründen, die Hardware muss dann zurückgeschickt oder im O2 Laden wieder abgegeben werden. Es werden nur die genutzten Tage berechnet, so hast du zumindest eine Testphase.

Und bei Digital Eliteboard heißt es als Fazit zum Router:

Am O₂ Homespot gibt es nichts auszusetzen, doch die Nutzung steht und fällt mit deinen lokalen Bedingungen. Ist dein O₂-Netz vor Ort chronisch überlastet, schwach oder es sind die falschen Frequenzen im Einsatz, dürfte ein Festnetz-Ersatz über den Homespot nur wenig Spaß machen. Unser Tipp: Mache vorher einen Speedtest mit einer anderen O2-SIM-Karte (beispielsweise der 30-Tage-Kostenlos-Karte).

Hast du aber gutes Netz, so bekommst du mit dem O₂ Homespot in jedem Fall ein Gerät, das als gute Basis für dein Heimnetz dienst. Brauchst du jedoch mehrere WLAN-Zugangspunkte, solltest du WLAN an dem Router ausschalten und über ein externes WLAN-Mesh-Set eines beliebigen Herstellers ein neues WLAN-Netz aufsetzen.

Schade ist, dass zumindest die von uns getestete Version noch kein 5G unterstützt und auch in Sachen Frequenzbänder eingeschränkt ist. Hat O₂ bei dir bereits 5G ausgebaut, gibt es aber auch eine 5G-Version des Homespot

Generell gleichen die Erfahrungen mit dem O2 Homespot den Erfahrungen, die man auch aus dem Bereich der O2 Allnet Flat und Handytarife kennt. Wer sich unsicher ist, ob das N2 Netz am eigenen Standort passt, sollte auf jeden Fall die Variante ohne Laufzeit wählen um dann auch schnell wieder wechseln zu können. Dazu gilt leider auch: hat man vor Ort keine guten Erfahrungen mit dem O2 Netz gemacht, sollte man von O2 Homespot wohl auch eher Abstand nehmen, denn die Netzqualität wird nicht besser, nur weil man den Cube nutzt. Ausnahme kann sein, wenn O2 bereits das 5G Netz an der eigenen Adresse ausgebaut hat. Auch hier hilft es aber, zuerst flexibel zu bleiben und Varianten ohne Vertrag zu buchen.

Das Netz und die Netzqualität von O2

Für die Leistung und damit dem Komfort der Nutzung des O2 Homespot ist wichtig, wie gut das O2 Netz in der Region ausgebaut ist und welche Geschwindigkeiten bei der mobilen Datenübertragung unterstützt werden. Maximal schafft das O2 Netz im Download 225 MBit/s (in einigen Tarifen bis zu 500MBit/s) im LTE Bereich, in der Regel surft man aber deutlich langsamer. Es ist auf jeden Fall ratsam, auf der O2 Netzkarte zu prüfen, ob bereits LTE angeboten wird.

Leider muss man sagen, das O2 bei den meisten durchgeführten Netztests den dritte und damit letzten Platz hinter Vodafone und der Telekom belegt. Damit bekommt man im Vergleich zu den D-Netze bei O2 häufig die etwas schlechtere Netzqualität. Der Netzausbau geht aber bei O2 natürlich weiter und so will man in diesem Jahr mit Vodafone zusammen arbeiten um Mobilfunk-Standorte noch leistungsfähiger zu machen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Ab Juli 2018 soll laut Vereinbarung die gemeinsame Nutzung der schnellen Glasfasertechnologie für rund 100 gemeinsame oder benachbarte Mobilfunkstandorte von Vodafone und Telefónica Deutschland realisiert werden. Dazu zählen beispielsweise Mobilfunkmasten oder Häuser, auf denen beide Netzbetreiber ihre eigene Antennentechnik installiert haben. Bei bereits bestehenden Glasfaseranschlüssen, die bisher von einem Netzbetreiber genutzt werden, wird vor Ort die Mitnutzung der Glasfasertechnologie für das jeweils andere Netz realisiert. Technische Vorrichtungen an beiden Enden der Leitungen sorgen dafür, dass der Datenverkehr der beiden Netzbetreiber weiterhin konsequent voneinander getrennt bleibt. Bei bisher nicht angebundenen Mobilfunkstandorten lassen die Unternehmen im Rahmen der Kooperation zu gleichen Anteilen neue Glasfaserleitungen bis zu den Basisstationen legen.

Wer sich nicht sicher ist, wie gut das O2 Netz ausbaut ist und welche Geschwindigkeiten angeboten werden, kann dies vorher mit der O2 Freikarte testen. Diese unterstützt LTE bis 225MBit/s und gibt damit ein sehr gute Bild, welche Netzqualität man bei O2 am eigenen Standort erwarten kann. Dazu sollte man aber natürlich auch dort testen, wo man den Homespot eventuell noch nutzen will. Die O2 Freikarte kann ohne Versandkosten oder Kaufpreis bestellt werden, lediglich für die Nutzung des Internets zu Testzwecken fallen geringe Gebühren an.

WICHTIG – Im O2 Netz wurden mittlerweile auch die 3G Netzbereiche abgeschaltet. Ältere Surfstick, die nur 3G unterstützen, sind damit nicht mehr nutzbar und können auch mit einem modernen Homespot Tarif nicht betrieben werden. Man braucht Hardware, die mindestens LTE/4G unterstützt um diese Datentarife nutzen zu können.

Video: Der O2 Homespot vorgestellt

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