Kostenlose Sim Karten für iPad und Tablet – vier gute Tarife im Vergleich

Kostenlose Sim Karten für Tablets – vier gute Tarife im Vergleich – Wer nur nebenbei eine Simkarte für das Tablet oder den Surfstick braucht oder nur einmal das Netz oder die Nutzung testen will, ist in der Regel mit Freikarten im Mobilfunk-Bereich am besten beraten. Einige Anbieter setzen dabei auf kostenfreie Prepaid Sim, die ohne Kaufpreis und Versandkosten auskommen und bei denen man daher ohne finanzielles Risiko eine Simkarte bekommen kann. Im Mobilfunk-Bereich gibt es die kostenlose Sim Karte bei mehreren Anbietern und einige dieser Tarife eigenen sich durchaus auch für Tablets und andere mobile Endgeräte:

  • Vodafone Freikarte – entweder als Callya Freikarte oder als Websession Datenkarte
  • O2 Freikarte (auch als O2 Go Datenkarte zu haben)
  • Netzclub Freikarte
  • Sipgate Free Karte

Der Vorteil dabei: man kann diese kostenlose Sim auch für das Handy nutzen, falls man doch mal schnell telefonieren möchte. Die Datenkarten dagegen sind in erster Linie für die Datennutzung aufgelegt und Gespräche und SMS sind dann meistens nicht möglich. Alle drei Angebote basieren dabei auf dem Prepaid Prinzip. Man kann sie zwar kostenlos bestellen, genutzt werden aber können sie nur dann, wenn man Geld auflädt (was besonders für Kinder interessant ist, weil es kein größeres Kostenrisiko gibt). Eine Ausnahme dabei ist Netzclub.

Netzclub – kostenlose Sim Karte mit 200MB Datenvolumen

Die kostenlose Netzclub Sim ist zwar auch eine Prepaidkarte und dazu eine kostenlose Sim – also eine Freikarte, hat aber im Datenbereich einen interessanten Vorteil: es gibt eine kostenlose Datenflatrate mit 200MB jeden Monat – wenn man dafür Werbenachrichten akzeptiert. Man kann mit dieser kostenlose Sim Karte also ohne Probleme surfen, auch wenn kein Guthaben mehr auf der Handykarte ist und es gibt auch dann Internet, wenn die 200MB verbraucht sind – dann allerdings nur noch gedrosselt.

Netzclub ist also nicht nur eine gratis Simkarte ohne Kaufpreis und Versand, sondern bietet auch kostenloses Datenvolumen. Die Werbung ist limitiert, man kann also nicht unbegrenzt Werbung bekommen. Netzclub schreibt selbst dazu:

Du erhältst maximal 30 bzw. im Fan Tarif 150 Produktwerbungen innerhalb eines Monats – es wird allerdings auch immer wieder Monate geben, in denen du seltener von netzclub kontaktiert wirst. Diese Botschaften erhältst du entweder per SMS, MMS oder E-Mail.

Allerdings sind 200MB dann doch eher wenig. Wer mehr Volumen braucht, findet beim Discounter leider nicht unbedingt passende Tarife und daher sollte man sich für eine regelmäßige Nutzung des Internet mit dem Tablet eher auf andere Anbieter konzentrieren. Auch darüber hinaus muss man bei den Netzclub Tarifen Abstriche machen, denn bei Speed gibt es nach wie vor nur 21,6MBit/s im LTE Mobilfunk-Netz von O2. Mehr Geschwindigkeit gibt es beim Discounter leider nicht, auch gegen Aufpreis gibt es keine Speed-Optionen. Neuere Techniken wie eSIM oder 5G stehen bei Netzclub noch gar nicht zur Verfügung und es ist auch nicht bekannt, wann diese Technik geplant ist.

Video: die neue Netzclub Sim mit 200MB kostenlosem Datenvolumen

Die kostenlose Vodafone Sim mit bis zu 500MBit/s Speed

Die kostenlose Prepaid Karte von Vodafone bietet deutlich mehr Datenvolumen als Netzclub. Je nach gewählter Option sind bis zu 6GB monatlichem Datenvolumen möglich. Allerdings gibt es auch kein kostenloses Datenvolumen wie bei Netzclub – man zahlt also von Anfang an für die Internet-Verbindungen. Die Preise fangen dabei bei 2.99 Euro an (für 400MB) und enden bei 29.99 Euro monatlich für das Paket mit 6GB Datenvolumen. Mittlerweile kann man auch 5G dazu buchen.Wer bereits Endgeräte mit 5G Unterstützung hat, kann auf diese Weise die neue schnell Technik bereits nutzen. Der Preis dafür liegt bei 2.99 Euro extra pro Monat.

Im Vergleich zu Netzclub gibt es noch einen weiteren Vorteil: die Vodafone Datentarife bieten D-Netz Qualität und unterstützen LTE Geschwindigkeiten bis 500MBit/s. Die Tarife sind damit genau so schnell wie die normalen Allnet Flat und Datentarife bei Vodafone und die schnellsten Angebote auf dem Markt.

In der Praxis ist die maximale Geschwindigkeit aber in der Regel deutlich niedriger. Vodafone gibt daher im Kleingedruckten auch noch die durchschnittliche Geschwindigkeit an. Das dürfte wesentlich näher an den tatsächlichen Werten beim Speed liegen:

Geschätzte maximale und beworbene Bandbreiten im Vodafone-Netz (4G|LTE Max): Bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload. Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 01/2021: 77,3 Mbit/s im Download und 25,2 Mbit/s im Upload in Großstädten (Walktest). Dein eingesetztes Gerät muss die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Deine individuelle Bandbreite hängt außerdem von Deinem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an einzelnen Standorten in Deutschland verfügbar. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload steht derzeit in über 780 Städten und Gemeinden, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s sogar in über 4.900 Städten und Gemeinden zur Verfügung (Stand Januar 2021).

Die Vodafone Freikarte hat dazu noch einen Vorteil, den die anderen kostenlosen Angebote bisher noch nicht haben: die 5G Nutzung ist möglich. Das gilt aber nur für die Handytarife und noch nicht für die Prepaid Datenkarten. Mit einem Callya Handytarif kann man sich die 5G Nutzung für 2.99 Euro für 4 Wochen dazu buchen. Dann hat man mit den jeweiligen Datenflat den Zugriff auf das mittlerweile schon recht gut ausgebaute 5G Mobilfunk-Netz von Vodafone. Wann Vodafone auch die Websessions-Datenpakete für diese Technik freischaltet, ist aber noch nicht sicher.

Für die 5G Nutzung ist allerdings der Tarif allein nicht ausreichend. Darüber hinaus muss auch das eigene iPad oder Tablet die 5G Technik unterstützen und bisher gibt es kaum Geräte, die dies bereits können. Man sollte also auf jeden Fall prüfen, ob die eigene Hardware zu Hause bereits modern genug für 5G ist. Daneben muss Vodafone das eigene Netz bereits mit 5G ausgebaut haben. Das kann man auf der Netzausbaukarte von Vodafone prüfen. Wird dort bereits 5G angezeigt, kann man diese Technik auch nutzen, falls nicht lohnt sich ein Upgrade auf 5G wahrscheinlich noch nicht.

Die O2 Prepaid Freikarte

Bei O2 gibt es zur kostenlose Sim Karte ebenfalls recht viel Speed, aber die Spitzerwerte von Vodafone erreichen diese Tarife nicht. Man surft stattdessen mit maximal 225MBit/s. Dafür gibt es aber recht viele Datenoptionen zur gratis Sim:

  • Data Pack S (400 MB) für 2,99 € / 4 Wochen
  • Data Pack M (800 MB) für 5,99 € / 4 Wochen
  • Data Pack L (2 GB) für 9,99 € / 4 Wochen
  • Data Pack XL (4 GB) für 19,99 € / 4 Wochen

Auch hier gilt wieder: die Abrechnung erfolgt per Prepaid. Man kann die jeweilige Option also nur buchen, wenn vorher genug Guthaben auf der Simkarte ist. Wer sich für den O2 Go Datentarif entscheidet, bekommt sogar noch mehr Volumen. Dann gibt es bis 10GB für 34.99 Euro. Dafür liegen aber im Datentarif bei O2 Go die Geschwindigkeiten niedriger. Man erreicht nur 21,6MBit/s was für einen reinen Datentarif dann doch eher wenig ist.

Aktionsweise findet man kostenlose Simkarten auch immer wieder bei anderen Anbietern. Allerdings muss man dann die richtige Aktion erwarten und oft ist an den kostenlosen Einstieg dann auch eine lange Vertragslaufzeit gekoppelt. Kurze Prepaid Laufzeiten und geringe Kosten findet man aktuell wirklich nur bei den aufgeführten Prepaid Anbietern.

Daneben bietet O2 auch noch einen interessanten neuen Prepaid Tarif an: das Jahrespaket mit Datenflat. Auch hier gibt es keinen Kaufpreis, aber man zahlt den Grundpreis gleich für ein ganzes Jahr:

  • O2 Prepaid Internet-to-go – Ein Prepaid Jahrestarif, den man für 365 Tage bucht und auch komplett bezahlt. Es gibt dabei 30 Gigabyte Datenvolumen für ein Jahr. Ist das Volumen aufgebraucht, kann man den Tarif neu buchen. Der Preis liegt für dass gesamte Jahr bei 49.99 Euro. Dazu kommen noch 4.99 Euro Versandkosten, weitere Kosten gibt es nicht. Für knapp 55 Euro kann man also ein ganzes Jahr lang surfen.
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