Windows 11 und Surfstick – keine guten Nachrichten

Windows 11 und Surfstick – keine guten Nachrichten – Windows 11 ist seit Herbst 2021 verfügbar und wird an immer mehr Nutzer verteilt. Microsoft hat das Betriebssystem in vielen Teilen überarbeitet und neue Funktionen hinzugefügt. Das Update von Windows 10 auf Windows 11 ist dabei kostenfrei möglich.

Windows schreibt zum Start selbst zu den Vorteilen von Windows 11:

  • Das neue Design und die neuen Sounds sind modern, frisch, sauber und schön und vermitteln Ihnen ein Gefühl von Ruhe und Leichtigkeit.
  • Mit Start stellen wir Sie und Ihre Inhalte in den Mittelpunkt. Start nutzt die Leistungsfähigkeit der Cloud und Microsoft 365, um Ihnen Ihre zuletzt geöffneten Dateien anzuzeigen, unabhängig davon, auf welchem ​​Gerät Sie sie angezeigt haben.
  • Snap-Layouts, Snap-Gruppen und Desktops bieten eine noch leistungsfähigere Möglichkeit, Multitasking zu betreiben und Ihre Bildschirmfläche zu optimieren.
  • Der in die Taskleiste integrierte Chat von Microsoft Teams bietet eine schnellere Möglichkeit, eine Verbindung zu den Personen herzustellen, die Ihnen wichtig sind.
  • Widgets, ein neuer personalisierter Feed, der von KI unterstützt wird, bietet einen schnelleren Weg, um auf die Informationen zuzugreifen, die Ihnen wichtig sind, und mit den erstklassigen Leistungs-, Geschwindigkeits- und Produktivitätsfunktionen von Microsoft Edge können Sie mehr im Web erledigen.
  • Windows 11 bietet das beste Windows aller Zeiten für Spiele und erschließt das volle Potenzial der Hardware Ihres Systems mit Technologien wie DirectX12 Ultimate, DirectStorage und Auto HDR. Mit dem Xbox Game Pass für PC oder Ultimate erhalten Sie zu einem niedrigen Monatspreis Zugriff auf über 100 hochwertige PC-Spiele, die Sie unter Windows 11 spielen können. (Xbox Game Pass separat erhältlich.)

Besonders der letzten Punkt ist in Bezug auf Surfstick problematisch, denn er bedeutet auch, dass für die meisten System neue Treiber notwendig werden, um sie unter Windows 11 fehlerfrei betreiben zu können. Bisher haben die Anbieter aber diese Treiber noch nicht zur Verfügung gestellt und es bleibt auch offen, ob es für alte Surfstick so ein Update noch geben wird. Für viele ältere Modelle besteht daher die Gefahr, dass sie keine angepasste Software mehr bekommen und daher unter Windows 11 nicht mehr eingesetzt werden können.

Die gute Nachricht: viele Surfstick arbeiten nach wie vor unter Windows 11 ohne Probleme. Im Vergleich zum Windows 10 Update scheint die Änderung bei den Treibern also nicht so groß zu sein. Generell sollte man also erst einmal prüfen, ob es Probleme beim Betrieb gibt. Lässt sich der Surfstick aber nicht starten oder wird gar nicht erst erkannt, ist es meistens kaum möglich, den Stick noch in Betrieb zu nehmen. Man kann dann hoffen, dass der Anbieter das passende Software-Update nachliefert, eine Garantie dafür gibt es bisher aber nicht.

Dazu sind viele ältere Sticks nach der Abschaltung von 3G ohnehin nicht mehr nutzbar, da sie noch kein LTE unterstützen. Es kann also sehr sinnvoll sein, über neue Hardware nachzudenken, die mit den aktuellen Systemen besser zusammenarbeitet (und meistens auch mehr Speed bietet). Es muss ja nicht unbedingt bereits ein 5G Surfstick sein – auch LTE Geräte sind oft für wenig Geld bereits zu bekommen.

TIPP: Viele moderne Windows 11 Laptops haben mittlerweile selbst einen Simkarten Slot und können daher auch ohne Surfstick ins Internet gebracht werden. Man kann sich daher oft extra Hardware sparen. Es kann sich daher lohnen zu prüfen ob die eigene Hardware diese Möglichkeit bietet.

Homespot und Mini-WLAN Router als Alternative

Die Alternative dazu besteht in neuer Hardware. Wir empfehlen ohnehin mittlerweile keine Surfstick mehr, sondern den Umstieg auf Homespot (wenn man regelmäßig mobiles Datenvolumen benötigt) oder mobile WLAN Router und Mini-Homespot, wenn man nicht so oft online gehen möchte. Diese Systeme sind unabhängig vom genutzten Betriebssystem und stellen einen mobilen Hotspot zur Verfügung. In dieses WLAN kann man sich mit allen Geräte einloggen, die WLAN unterstützen, egal ob Tablet, Smartphone, Homespot oder ein anderes Endgerät. Im Homespot Vergleich haben wir einige der Anbieter auf dem Markt gegenübergestellt, denn die Leistungen und Preise in diesem Bereich sind noch recht unterschiedlich.

LIDL Connect Hotspot – Homespot für Wenig-Nutzer im Vergleich

LIDL bietet einen Mini-Homespot an, dessen Tarife auf Prepaid Basis buchbar sind und der daher sehr nach einen einen Surfstick oder Prepaid Surfstick heran kommt. Wer also eine Alternative zu einem Surfstick sucht, die auch mit Windows 11 Geräte zusammenarbeitet, kann diesen WLAN Router nutzen.

LIDL Connect bietet Datentarife mit vergleichsweise wenig Volumen, dafür erfolgt die Abrechnung auf Prepaid Basis und damit sehr flexibel. Wenn man keine Option nutzt, zahlt man auch nichts und der kleinste Datentarif kostet nur 2.99 Euro monatlich – so günstig surft man bei keinem anderen Homespot im Vergleich. Das Unternehmen bietet dabei als Hardware einen mobilen Mini WLAN Router mit Akku, der auch ohne Steckdose genutzt werden kann. Das ist kein richtiger LIDL Connect Homespot, aber dennoch ein gutes Datenangebot.

Die Datentarife bei LIDL Connect

  • 0,99 Euro für  24 Stunden surfen (maximal 750MB Datenvolumen)
  • 2.99 Euro für 30 Tagen surfen (maximal 750MB Datenvolumen)
  • 6.99 Euro für 30 Tagen surfen (maximal 3GB Datenvolumen)
  • 9.99 Euro für 30 Tagen surfen (maximal 4,5GB Datenvolumen)
  • 14.99 Euro für 30 Tagen surfen (maximal 10GB Datenvolumen)

Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt hier*.

Andere Intervalle sind leider nicht möglich. Der maximale Speed liegt dabei bei 25Mbit/s im Downloadbereich. Mittlerweile steht auch LTE im 4G Netz von Vodafone zur Verfügung, aber höhere Geschwindigkeiten als 25MBit/s sind dennoch nicht möglich. 5G ist bisher bei den LIDL Prepaid Datentarifen leider auch noch nicht enthalten. LIDL selbst schreibt dazu im Kleingedruckten:

LIDL Connect Surfpakete kosten: 1.99 € für 1 GB/24 h und 14.99 € für 5 GB/30 Tage. Die Abrechnung erfolgt vorausbezahlt. Es steht Ihnen für die beiden Pakete die aktuell maximal verfügbare Bandbreite von bis zu 21,6 Mbit/s im Download und 8,6 Mbit/ s im Upload zur Verfügung bereits in mehr als 2500 dt. Städten und Gemeinden. Gilt für nat. paketvermittelte Datenübertragung bei Nutzung des Zugangspunktes web.vodafone.de. Die Taktung für mobile Daten beträgt: 10 kB. Nach Erreichen Ihres gebuchten Datenvolumens oder Zeitraums endet Ihr Paket, nicht verbrauchte Inklusivleistungen verfallen.

LIDL Connect ist daher im Homespot Vergleich eine gute Wahl für alle, die unregelmäßig Surfen möchten und auch nicht so viel Datenvolumen brauchen. Als Ersatz für den DSL Anschluss eigenen sich diese Tarife aber leider nicht.

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